Wegen Datendiebstahl durch einen Mitarbeiter müssen die St. Louis Cardinals eine Strafe von einer Million Dollar zahlen. Foto: Tannen Maury
Wegen Datendiebstahl durch einen Mitarbeiter müssen die St. Louis Cardinals eine Strafe von einer Million Dollar zahlen. Foto: Tannen Maury

Wegen Datendiebstahl durch einen Mitarbeiter müssen die St. Louis Cardinals eine Strafe von einer Million Dollar zahlen. Foto: Tannen Maury

dpa

Wegen Datendiebstahl durch einen Mitarbeiter müssen die St. Louis Cardinals eine Strafe von einer Million Dollar zahlen. Foto: Tannen Maury

St. Louis (dpa) - Die St. Louis Cardinals sind von der nordamerikanischen Baseball-Profiliga MLB aufgrund eines Datenklaus zu einer Millionen-Strafe verdonnert worden.

Demnach muss das Team aus Missouri innerhalb der nächsten 30 Tage zwei Millionen US-Dollar (rund 1,87 Millionen Euro) an die Houston Astros überweisen, nachdem ein Cardinals-Mitarbeiter vor zwei Jahren Spielerdaten der Astros ausspioniert hatte, teilten die Cardinals mit.

«Wir respektieren die Entscheidung des Commissioners Rob Manfred und sind zufrieden, dass eine endgültige Lösung in dieser Angelegenheit gefunden wurde», erklärte Cardinals-Besitzer Bill DeWitt Jr.

Der ehemalige Chefscout der Cardinals, Chris Correa, hatte zwischen 2013 und 2014 illegalen Zugriff auf Spielerdaten Houstons. Er wurde 2015 in St. Louis gefeuert und im gleichen Jahr von einem US-Gericht zu vier Jahren Haft inklusive einer Geldstrafe in Höhe von 279 038 US-Dollar (etwa 260 722 Euro) verklagt. «Das Verhalten von ihm steht im Gegensatz zu allem, wozu die Cardinals stehen», erklärte Generalmanager John Mozeliak und gab an: «Niemand hatte ihn beauftragt.»

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