Die Green Bay Packers gewinnen das Football-Finale von Dallas sensationell mit 31:25 gegen die Pittsburgh Steelers.

Der Mann des Finales: Packers-Spielmacher Aaron Rodgers erfüllt sich seinen Kindheitstraum.
Der Mann des Finales: Packers-Spielmacher Aaron Rodgers erfüllt sich seinen Kindheitstraum.

Der Mann des Finales: Packers-Spielmacher Aaron Rodgers erfüllt sich seinen Kindheitstraum.

dpa

Der Mann des Finales: Packers-Spielmacher Aaron Rodgers erfüllt sich seinen Kindheitstraum.

Dallas. Die kleinste Stadt hat das größte Spiel gewonnen, und die wird in den nächsten Tagen Kopf stehen. Die Packers aus der 102 000 Einwohner zählenden Provinzstadt Green Bay im US-Staat Wisconsin bezwangen am Sonntag Ortszeit im 45. Super Bowl, dem Finale der National Football League (NFL), in Dallas die Pittsburgh Steelers mit 31:25 (21:10) und sorgten damit für eine besondere Rückkehr.

Packers-Spielmacher Aaron Rodgers entscheidet das Spiel im Alleingang

„Sie heißt nicht umsonst so. Und ich kann es nicht abwarten, nach Hause zu kommen und sie unseren Fans zu präsentieren“, sagte Packers-Spielmacher Aaron Rodgers. Er sprach damit die Vince-Lombardi-Trophy an, die wichtigste Sporttrophäe in den USA, nach dem ehemaligen Packers-Trainer Lombardi benannt. Dass sie nach 14 Jahren wieder in die kleinste aller NFL-Städte zurückkehrt, daran hatte besonders Green Bays Quarterback großen Anteil. Rodgers warf Pässe für 304 Yards und drei Touchdowns.

Der Packers-Quarterback, der zum wertvollsten Spieler des Finales (MVP) gewählt wurde und nun endgültig aus dem Schatten seines legendären Vorgängers Brett Favre getreten ist, hatte aber vor allem eines nicht gemacht: Fehler. Ganz anders bei seinem Gegenüber Ben Roethlisberger (263 Yards/zwei Touchdowns), der den Ball gleich zweimal zu einem Packers-Verteidiger warf. „Das darf man sich in einem solchen Finale einfach nicht leisten. Das wird bitter bestraft“, meinte der Steelers-Quarterback. „Das war natürlich ein großer Faktor“, erklärte Packers-Trainer Mike McCarthy und ergänzte: „Wir haben uns aber auch auf Aaron Rodgers verlassen – und er hat die Kontrolle übernommen. Ich bin froh, dass wir ihn haben.“

Das hatte im 2005 noch ganz anders ausgesehen. Damals war McCarthy noch für die Offensive der San Francisco 49ers zuständig, die sich im alljährlichen Auswahlverfahren für Nachwuchsspieler (Draft) gegen Rodgers entschieden. Zum Glück für die Packers, bei denen der Quarterback und sein Coach, der 2006 nach Green Bay kam, die erfolgreiche Arbeit nun in Dallas mit dem vierten Super-Bowl-Triumph des Teams krönten. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, meinte Rodgers.

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