London (dpa) - Beim Rennen um die spätere Nutzung des Olympiastadions der Londoner Spiele von 2012 zwischen Tottenham Hotspur und West Ham United könnten beide Premier-League-Vereine leer ausgehen.

Die ursprüngliche Option, das 80 000 Zuschauern Platz bietende Stadion nach Ende der Spiele auf 25 000 Sitzplätze rückzubauen und für Leichtathletikwettkämpfe zu nutzen, bleibe bestehen, bestätigte die für die Sicherung des «Erbes» der Spiele zuständige Olympic Park Legacy Company.

Tottenham will das Olympiastadion nach den Spielen weitgehend wieder abreißen, an dem Ort auf eigene Kosten eine reine Fußballarena errichten und stattdessen das traditionsreiche Crystal Palace Athletics Stadium im Londoner Süden als «Leichtathletik-Erbe» der Spiele von 2012 ausbauen. West Ham will das Stadion auf 60 000 Plätze reduzieren und danach für Fußball, Leichtathletik, Konzerte und Kommunalfeste nutzen. Beide Projekte, über die am 28. Januar entschieden wird, wurden zuletzt kontrovers diskutiert.

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