Cottbus (dpa) - Ohne die beiden Stars Fabian Hambüchen und Marcel Nguyen startet für den größten Teil der deutschen Top-Turner die Saison beim «Turnier der Meister» in Cottbus.

Die Hoffnungen des Deutschen Turner-Bundes tragen beim Challenge Cup in der Lausitz Vorjahrs-Reck-Gewinner Andreas Bretschneider (Chemnitz), Andreas Toba (Hannover), Sebastian Krimmer (Stuttgart) und Lukas Dauser (Unterhaching). Während die beiden Vorturner einen eigenen Weg mit Blick auf die EM im Mai in Sofia gehen, konnte Matthias Fahrig aus Halle den Cheftrainer Andreas Hirsch beim National Team Cup am zurückliegenden Wochenende mit seinen Leistungen nicht überzeugen.

Bei den Turnerinnen erhielten Sophie Scheder (Chemnitz), Janine Berger (Ulm), Kim Bui (Stuttgart) und Cagla Akyol (Mannheim) das Vertrauen der Cheftrainerin Ulla Koch. «Wir haben beim National Team-Cup überzeugende Leistungen gesehen. Nun haben wir die Chance, diese auch bei einem Challenge-Cup-Turnier zu zeigen. Alle vier Turnerinnen haben Finalchancen», hofft Ulla Koch. Die besten Aussichten auf vordere Plätze haben Olympia-Finalistin Janine Berger am Sprung und die WM-Fünfte Sophie Scheder am Stufenbarren.

Bei den Männern möchte Bretschneider seinen Vorjahressieg am Reck wiederholen. Aber auch Andreas Toba hat Chancen, die Finals an Ringen und Reck zu erreichen. Lukas Dauser ist ein noch unbeschriebenes Blatt, er soll am Barren seine anspruchsvolle Übung unter Weltcup-Bedingungen zeigen. Insgesamt sind in Cottbus 106 Männer und 54 Frauen aus 40 Ländern am Start.

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