Sieger
Der Brite Alistair Brownlee gewann den 2. Lauf der Triathlon-WM in Kitzbühel.

Der Brite Alistair Brownlee gewann den 2. Lauf der Triathlon-WM in Kitzbühel.

dpa

Der Brite Alistair Brownlee gewann den 2. Lauf der Triathlon-WM in Kitzbühel.

Kitzbühel (dpa) - Die deutschen Triathleten haben auf der dritten Station der World Championship Series (WCS) in Kitzbühel enttäuscht. Dagegen hat Alistair Brownlee erneut seine derzeit überragende Form bewiesen.

In Abwesenheit von Olympiasieger Jan Frodeno, Weltmeister Javier Gomez und seines Bruders Jonathan Brownlee ließ sich der 23 Jahre alte Brite auch vom Dauerregen und heftigen Winden nicht stoppen. Er gewann souverän seinen zweiten WM-Lauf in diesem Jahr, nachdem er schon vor zwei Wochen in Madrid erfolgreich gewesen war.

Im Ziel hatte der Weltmeister von 2009 nach 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen 44 Sekunden Vorsprung auf den Russen Alexander Bruchankow. Dritter wurde der Schweizer Sven Riederer. Durch den Erfolg übernahm Alistair Brownlee auch die Führung in der Gesamtwertung vor Bruchankow und Gomez. Bester Deutscher ist Maik Petzold aus Bautzen auf Rang zehn vor Steffen Justus aus Schramberg.

Von den Athleten der Deutschen Triathlon Union (DTU) kam in Kitzbühel keiner unter die Top 20. Petzold erreichte mit einem Rückstand von 2:02 Minuten auf den Sieger als 21. das Ziel. «Das waren harte Bedingungen. Ich habe relativ früh gemerkt, dass mir die Frische fehlt und dass ich mein Ziel, die Top Ten, nicht erreiche», sagte er. Daniel Unger (Bad Saulgau) und Sebastian Rank (Saarbrücken) wurden sogar nur 27. und 36.

Noch bitterer endete der Trip nach Österreich für Vizeweltmeister Justus. Er gab nach der ersten Runde auf dem Radkurs entkräftet auf. «Der Akku war komplett leer. Ich weiß nicht, was los war», meinte er. Jonathan Zipf (Saarbrücken) stieg wegen eines Defekts an seinem Rennrad aus und warf sein Vehikel wutentbrannt weg. Auch der Potsdamer Gregor Buchholz sah das Ziel nicht.

Die drei Deutschen waren in prominenter Gesellschaft. Der Australier Chris McCormack, der zweimal den Ironman auf Hawaii gewann, beendete das Rennen bei seinem Comeback auf der olympischen Distanz ebenfalls nicht.

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