Timo Bracht ist skeptisch ob die Überlegenheit von Jan Frodeno der Sportart guttut. Foto: Daniel Karmann
Timo Bracht ist skeptisch ob die Überlegenheit von Jan Frodeno der Sportart guttut. Foto: Daniel Karmann

Timo Bracht ist skeptisch ob die Überlegenheit von Jan Frodeno der Sportart guttut. Foto: Daniel Karmann

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Timo Bracht ist skeptisch ob die Überlegenheit von Jan Frodeno der Sportart guttut. Foto: Daniel Karmann

Frankfurt/Main (dpa) - Triathlon-Oldie Timo Bracht hat sich vor der Ironman-WM auf Hawaii kritisch über die Dominanz von Vorjahressieger Jan Frodeno geäußert.

«Seine Zeiten wirken zumindest wie von einem anderen Stern. Jan ist der schnellste Schwimmer, der schnellste Radfahrer, der schnellste Läufer – das wäre so, als wenn im Fußball auf jeder Position ein Manuel Neuer spielen würde», sagte der 41-Jährige in einem Interview der «Frankfurter Rundschau».

Bracht ist skeptisch, ob Frodenos Überlegenheit der Sportart guttut. Der 35-Jährige habe es zwar geschafft, «unseren Sport auf eine neue Ebene zu heben. Ob der Triathlon insgesamt profitiert, muss man allerdings abwarten».

Frodeno, der 2008 in Peking Olympiasieger geworden war, habe es «binnen kürzester Zeit geschafft, komplett abzuräumen. Kein Kurzstreckler hat solch einen Durchmarsch hingelegt», sagte Bracht. «Er ist eine Kategorie wie Usain Bolt über 100 Meter – da steht der Sieger auch vor dem Start fest.»

Zuletzt hatte Frodeno beim Ironman in Roth in 7:35:39 Stunden eine neue Weltbestzeit aufgestellt. Beim WM-Rennen gilt der «Sportler des Jahres» erneut als Topfavorit.

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