Marion Bartoli trifft im Finale von Wimbledon auf Sabine Lisicki. Foto: Gerry Penny
Marion Bartoli trifft im Finale von Wimbledon auf Sabine Lisicki. Foto: Gerry Penny

Marion Bartoli trifft im Finale von Wimbledon auf Sabine Lisicki. Foto: Gerry Penny

dpa

Marion Bartoli trifft im Finale von Wimbledon auf Sabine Lisicki. Foto: Gerry Penny

Wimbledon (dpa) - Wer Marion Bartoli auf dem Tennisplatz beobachtet, der muss schon ein wenig schmunzeln. Wie die Französin zwischen den Ballwechseln an der Grundlinie herumhüpft und trockene Schlagübungen macht, darf durchaus als unorthodox bezeichnet werden.

Ihre Gegnerinnen macht die 28-Jährige damit oft verrückt, ihr selbst helfen die Rituale aber. Bartoli steht zum zweiten Mal nach 2007 im Finale von Wimbledon, zwischen diesen beiden Erfolgsgeschichten hat die Nummer 15 der Welt auch abseits des Platzes eine bewegte Geschichte hinter sich. Immer im Fokus: das Verhältnis zu ihrem Vater und Trainer Walter.

Nach den French Open trennten sich beide wieder einmal. Seitdem wird die Endspielgegnerin von Sabine Lisicki von Thomas Drouet betreut. Auch das eine verrückte Geschichte, machte Drouet doch jüngst Schlagzeilen, weil ihm der Vater des Australiers Bernard Tomic das Nasenbein brach.

Die frühere Weltranglisten-Erste und Fed-Cup-Teamchefin Amélie Mauresmo gibt Bartoli ebenfalls Tipps. Lange Zeit lag Bartoli mit dem französischen Verband im Streit, nun ist auch das beigelegt. Fehlt Bartoli, die Monica Seles ihr Vorbild nennt, nur noch ein Grand-Slam-Sieg zum Glück. Sabine Lisicki will das verhindern.

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