Andy Murray schlägt den Ball zu seinem Gegner Nadal zurück.
Andy Murray schlägt den Ball zu seinem Gegner Nadal zurück.

Andy Murray schlägt den Ball zu seinem Gegner Nadal zurück.

Andy Murray ist die Enttäuschung nach dem verlorenen Halbfinale anzusehen.

Roger Federer zog ins WM-Finale ein.

Der unterlegene Novak Djokovic wirft enttäuscht seinen Schläger in die Luft.

Der Spanier Rafael Nadal besiegte den Briten Andy Murray im WM-Halbfinale.

Rafael Nadal jubelt nach dem Einzug ins WM-Finale.

dpa, Bild 1 von 6

Andy Murray schlägt den Ball zu seinem Gegner Nadal zurück.

London (dpa) - Das Traumfinale bei der Tennis-WM ist perfekt. Im Endspiel der Saisonabschlussveranstaltung treffen die beiden derzeit besten Spieler der Welt, Rafael Nadal und Roger Federer, aufeinander.

Der Spanier Nadal kämpfte in einem hochklassigen Halbfinale über 3:11 Stunden den Schotten Andy Murray mit 7:6 (5), 3:6, 7:6 (6) nieder und steht damit erstmals im Endspiel der World Tour Finals. Federer hatte gegen den Weltranglistendritten Novak Djokovic aus Serbien weitaus weniger Mühe. Der Schweizer gewann glatt in zwei Sätzen mit 6:1, 6:4 und greift nun nach seinem fünften WM-Titel.

«Das war eines der besten Spiele meiner Karriere», sagte Nadal nach einem der spannendsten und hochkarätigsten Duelle des Jahres. Murray sah im Tie Break des dritten Satzes bereits wie der Sieger aus und führte 4:1. Doch mit dem für ihn typischen unbändigen Willen kämpfte sich Nadal noch einmal zurück und verwandelte seinen dritten Matchball. «Im Finale zu stehen ist wie ein Traum», sagte der Spanier, der im vergangenen Jahr nach drei Niederlagen sang- und klanglos in der Vorrunde gescheitert war.

Federer startete gegen Djokovic furios und entschied den ersten Satz nach gerade einmal 31 Minuten für sich. Im zweiten Durchgang fand der Serbe allerdings besser ins Spiel und zog auf 3:1 davon. Doch Federer ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, nahm Djokovic ebenfalls zweimal den Aufschlag ab und verwandelte seinen ersten Matchball zum Sieg.

In der Doppel-Konkurrenz treffen im Endspiel die an Nummer zwei gesetzten Daniel Nestor/Nenad Zimonjic (Kanada/Serbien) und Mahesh Bhupathi/Max Mirnyi (Indien/Weißrussland) aufeinander. Nestor und Zimonjic kämpften die beiden Topfavoriten Bob und Mike Bryan mit 6:3, 3:6 und 12:10 im Match-Tiebreak nieder. Bhupathi und Mirnyi setzten sich gegen die polnische Paarung Mariusz Fyrstenberg/Marcin Matkowski mit 6:4, 6:4 durch.

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