Paris (dpa) - Die French Open bleiben langfristig in Paris. Das entschied die Vollversammlung des französischen Tennis-Verbandes FFT.

Zur Wahl standen neben der Hauptstadt auch Versailles, Gonesse und Marne-la-Vallée. Der Verband hatte erwogen, für das einzige Grand-Slam-Turnier auf Sand von 2016 an einen neuen Standort zu suchen. Stattdessen soll nun das Roland-Garros-Stadion vergrößert und modernisiert werden, hieß es in einer FFT-Mitteilung.

Die Anlage von Roland Garros ist deutlich kleiner als jene der drei anderen Grand-Slam-Turniere. Ausbaupläne waren bislang am Widerstand von Umweltschützern sowie der Anwohner des feinen 16. Arrondissements gescheitert. Aber auch der mögliche Umzug hatte heftige Kritik ausgelöst. «Ich fürchte, wir werden die Seele des Turniers verlieren», hatte etwa der fünfmalige Paris-Sieger Rafael Nadal aus Spanien gesagt.

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