Barbara Rittner dämpft die Erwartungen. Foto: Filip Singer
Barbara Rittner dämpft die Erwartungen. Foto: Filip Singer

Barbara Rittner dämpft die Erwartungen. Foto: Filip Singer

dpa

Barbara Rittner dämpft die Erwartungen. Foto: Filip Singer

München (dpa) - Nach dem Finaleinzug des deutschen Fed-Cup-Teams 2014 hat Tennis-Bundestrainerin Barbara Rittner vor überzogenen Erwartungen in diesem Jahr gewarnt. Sie findet es «gefährlich, dass einige schon jetzt vom nächsten Finale reden». Das sagte Rittner dem «Hamburger Abendblatt».

Nach dem verlorenen Endspiel im Herbst in Tschechien treten die Frauen um Angelique Kerber und Andrea Petkovic erstmals wieder Anfang Februar in Stuttgart gegen Australien an - es ist zugleich bereits das Viertelfinale des Team-Events 2015.

«Letztes Jahr wurden wir groß gefeiert, als wir das Halbfinale erreicht haben, in diesem Jahr wirkt es so, als sei das Halbfinale Pflicht für uns», fand Rittner. «Ich bin gespannt, wie die Mädels mit dieser Erwartungshaltung und dem daraus entstehenden Druck umgehen.»

Die frühere Profispielerin erzählte, dass sie nach der Niederlage in Prag Zeit gebraucht habe, um die zum Teil unglücklich verlorenen Partien zu analysieren. Inzwischen bekomme sie wieder Nachrichten ihrer Spielerinnen, die sich auf das nächste Fed-Cup-Duell freuten. Ob auch diese den verpassten Titel verarbeitet hätten, kann Rittner nicht sagen. «Das werden wir erst wissen, wenn wir unser diesjähriges Viertelfinale gegen Australien gespielt haben», meinte sie.

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