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Anna-Lena Grönefeld (l) und Sabine Lisicki spielen gegen die Slowakei. Foto: Daniel Maurer

Anna-Lena Grönefeld (l) und Sabine Lisicki spielen gegen die Slowakei. Foto: Daniel Maurer

dpa

Anna-Lena Grönefeld (l) und Sabine Lisicki spielen gegen die Slowakei. Foto: Daniel Maurer

Frankfurt/Main (dpa) - Teamchefin Barbara Rittner hat Doppelspezialistin Anna-Lena Grönefeld für das Fed-Cup-Spiel in der Slowakei am kommenden Wochenende nachnominiert.

Die Nordhornerin rückt für Wimbledonfinalistin Sabine Lisicki nach, die wegen einer Schulterverletzung hatte absagen müssen. Zudem gehören Angelique Kerber, Andrea Petkovic und Julia Görges zum deutschen Tennis-Team. Die slowakische Mannschaft wird von Australian-Open-Finalistin Dominika Cibulkova angeführt.

«Nach der Absage von Sabine habe ich eine Option für das Doppel gebraucht», begründete Rittner am Samstag ihre Entscheidung für Grönefeld. Die anderen möglichen Kandidatinnen, Annika Beck und Mona Barthel, haben kaum Erfahrungen im Doppel. «Zudem lebt Anna-Lena für den Fed Cup. Sie brennt darauf, für Deutschland zu spielen.»

Für Grönefeld wird es bereits der 18. Auftritt im deutschen Fed-Cup-Team. Zuletzt hatte die 28-Jährige im April 2013 in Stuttgart gegen Serbien an der Seite von Lisicki das Doppel gewonnen und damit die Rückkehr der deutschen Mannschaft in die Weltgruppe perfekt gemacht. Derzeit ist Grönefeld noch beim WTA-Turnier in Paris aktiv, wo sie mit der Tschechin Kveta Peschke das Endspiel erreicht hat.

Die Absage von Lisicki traf Rittner nicht unvorbereitet. «Ich stand ständig mit ihr im Kontakt. Natürlich habe ich gehofft, dass es nach ein paar Tagen Pause wieder geht. Aber Sabines Schulter braucht jetzt einfach etwas Ruhe», sagte die Teamchefin.

Neben der deutschen Nummer eins Kerber plant Rittner in Bratislava nun erst einmal mit Petkovic im Einzel. Die Darmstädterin verpasste in Paris den Einzug ins Halbfinale nur knapp. «Sie hat drei gute Matches in Paris gespielt, die Formkurve bei ihr geht ganz klar nach oben», sagte Rittner. Im Doppel sollen dann Grönefeld und Görges spielen. «Wir wollen das Ding in Bratislava weiter unbedingt gewinnen», sagte die Teamchefin selbstbewusst.

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