Umdenken
Andrea Petkovic will in Zukunft mehr auf die Signale ihres Körpers hören. Foto: Felipe Trueba

Andrea Petkovic will in Zukunft mehr auf die Signale ihres Körpers hören. Foto: Felipe Trueba

dpa

Andrea Petkovic will in Zukunft mehr auf die Signale ihres Körpers hören. Foto: Felipe Trueba

Berlin (dpa) - Tennis-Star Andrea Petkovic hat eingeräumt, vor ihrer Rückenverletzung zu wenig auf ihren Körper gehört zu haben.

Die Nummer zehn der Welt will sich künftig mehr auf Turniersiege als auf die Rangliste konzentrieren, kündigte sie im Magazin «Kicker» an. «Ein Grand-Slam-Turnier wäre ein Traum. Das ist mir wichtiger, als die Nummer 1 zu werden», sagte Petkovic.

Allerdings betonte die Darmstädterin: «Ich will Titel holen, aber nicht um jeden Preis. Ich werde keine Schmerztabletten nehmen, weil ich weiter eine Verbindung zu meinem Körper haben möchte.» Im vorigen Jahr hatte Petkovic auch gegen Widerstand aus ihrem Umfeld trotz einer Knieverletzung an den US Open teilgenommen und versuchte im Herbst, noch den Sprung zum WTA-Masters nach Istanbul zu schaffen. Im selben Knie hatte Petkovic 2008 einen Kreuzbandriss erlitten.

Eine Rückkehr auf die Tour stellte die 21-Jährige wie schon vor einer Woche für Ende April in Aussicht, obwohl sie nach ihrem Ermüdungsbruch weiterhin noch nicht trainieren darf. Ziel sei die Sandplatzsaison. «Ein Comeback bei meinem Heimturnier in Stuttgart wäre ein Traum», sagte Petkovic. Das Turnier beginnt direkt im Anschluss an das Relegationsspiel des deutschen Fed-Cup-Teams gegen Australien am 21. und 22. April ebenfalls in Stuttgart.

In der Weltrangliste, wo in Sabine Lisicki, Julia Görges und Angelique Kerber drei weitere deutsche Damen unter den Top 20 stehen, wird Petkovic wohl zurückfallen, weil sie viele Punkte verteidigen muss. «Ich habe mich komplett von diesem Weltranglistendenken freigemacht», meinte die deutsche Nummer eins.

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