Alexander Zverev setzte sich gegen den 16 Jahre älteren Roger Federer mit 7:6 (7:1), 6:7 (4:7), 7:6 (7:4) durch. Foto: Tony Mcdonough
Alexander Zverev setzte sich gegen den 16 Jahre älteren Roger Federer mit 7:6 (7:1), 6:7 (4:7), 7:6 (7:4) durch. Foto: Tony Mcdonough

Alexander Zverev setzte sich gegen den 16 Jahre älteren Roger Federer mit 7:6 (7:1), 6:7 (4:7), 7:6 (7:4) durch. Foto: Tony Mcdonough

dpa

Alexander Zverev setzte sich gegen den 16 Jahre älteren Roger Federer mit 7:6 (7:1), 6:7 (4:7), 7:6 (7:4) durch. Foto: Tony Mcdonough

Perth (dpa) - Am Ende nutzte auch die glanzvolle Vorstellung von Alexander Zverev gegen den 17-maligen Grand-Slam-Champion Roger Federer nichts.

Trotz des Sieges von Deutschlands Top-Talent gegen die einstige Nummer eins der Tennis-Welt musste sich das deutsche Team beim Hopman Cup den Schweizern geschlagen geben und vergab damit die letzte Finalchance bei der inoffiziellen Mixed-WM in Perth.

Der 19-jährige Zverev und Andrea Petkovic unterlagen im entscheidenden Mixed Federer und Belinda Bencic in verkürzten Sätzen 1:4, 2:4 und verloren die Gruppenpartie mit 1:2. Der Hamburger Zverev hatte zuvor ein 7:6 (7:1), 6:7 (4:7), 7:6 (7:4) gefeiert. Die Darmstädterin Petkovic zog gegen Bencic 3:6, 4:6 den Kürzeren. Zum Auftakt hatte das deutsche Duo auch gegen Frankreich verloren.

Dabei hatte es verheißungsvoll für die Deutschen angefangen: Nach zweieinhalb Stunden verwandelte Zverev gegen seinen 16 Jahre älteren Gegner seinen ersten Matchball mit einem einfachen Volley am Netz. «Ich finde, wir haben beide sehr gut gespielt», sagte der 1,98 Meter große Norddeutsche und ergänzte: «Aber gegen ihn spiele ich immer unglaublich gut.».

Für Zverev war es im dritten Vergleich mit der langjährigen Nummer eins bereits der zweite Sieg nach seinem Halbfinal-Erfolg beim Rasenturnier in Halle/Westfalen im vergangenen Jahr. Federer gibt bei der inoffiziellen Mixed-WM in Perth sein Comeback, nachdem er im Juli 2016 wegen Problemen mit seinem operierten linken Knie vorzeitig die Saison beendet hatte. In der Weltrangliste wird der Schweizer nur noch auf Rang 16 geführt - acht Plätze vor Zverev.

Als dieser im dritten Satz beim Stand von 5:6 aufschlug, rief ein Fan in der mit 13 700 Fans voll besetzten Perth Arena: «Spielt noch einen Tiebreak!» Nur für einen kurzen Moment verblüfft, antwortete Zverev lächelnd: «Was glaubst du, was ich gerade versuche?»

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