Das gemeinsame Training mit seinem Bruder hat Mischa Zverev gut getan. Foto: Tertius Pickard
Das gemeinsame Training mit seinem Bruder hat Mischa Zverev gut getan. Foto: Tertius Pickard

Das gemeinsame Training mit seinem Bruder hat Mischa Zverev gut getan. Foto: Tertius Pickard

dpa

Das gemeinsame Training mit seinem Bruder hat Mischa Zverev gut getan. Foto: Tertius Pickard

Melbourne (dpa) - Es waren über 40 Grad, vier Sätze und drei Stunden Tennis: An seinen letzten Sieg bei den Australian Open konnte sich Mischa Zverev noch bestens erinnern. 2007 gegen Michael Berrer war das, doch erst zehn Jahre später zog der Hamburger erstmals wieder in die zweite Runde ein.

«Ich war die ganze Zeit im Match nervös», erzählte der 29-Jährige in Melbourne nach dem 6:3, 7:6 (7:5), 6:4 über den Spanier Guillermo Garcia-Lopez. Der Linkshänder ist seit dem vorigen Herbst plötzlich wieder auf dem Weg nach oben und derzeit die Nummer 50 der Welt, nur fünf Positionen unter seiner Karriere-Bestmarke aus dem Jahr 2009.

In den vergangenen Jahren sammelte Zverev statt Erfolgen auf dem Tennisplatz Erfahrungen unter anderem im Beziehungsleben. «Ich habe ein paar Sachen erlebt. Jetzt kann ich mich aufs Tennis konzentrieren, das macht auch mehr Spaß», sagte der fast zehn ältere Bruder von Alexander Zverev.

Der Tennis-Neuanfang hat auch mit seinem talentierten Bruder zu tun, der am 17. Januar gegen den Niederländer Robin Haase antreten muss. Beide bereiteten sich gemeinsam in Florida vor und machten sich dabei Konkurrenz beim Gewichte stemmen, beim Joggen oder Frikadellen essen. «Wir brauchen das beide», sagte Mischa Zverev, der auch als Ratgeber fungiert, die Entscheidungen seinem Bruder aber nicht abnehmen mag.

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