Jubelschrei
Der Argentinier Juan Martin Del Potro jubelt nach seinen Sieg gegen Dudi Sela.

Der Argentinier Juan Martin Del Potro jubelt nach seinen Sieg gegen Dudi Sela.

dpa

Der Argentinier Juan Martin Del Potro jubelt nach seinen Sieg gegen Dudi Sela.

Melbourne (dpa) - Die Erleichterung war Juan Martin del Potro ins Gesicht anzusehen. Nachdem er sein Erstrunden-Match bei den Australian Open gegen den Israeli Dudi Sela in drei Sätzen gewonnen hatte, ballte der argentinische Tennis-Profi die Faust und verteilte dann Kuss-Hände ins Publikum.

Nach einem Jahr voller Leiden schloss sich für del Potro in Melbourne ein Kreis, war er doch bei den Australian Open 2010 letztmals bei einem Grand-Slam-Turnier in Erscheinung getreten. Bis ins Achtelfinale hatte sich der US-Open-Sieger von 2009 vor einem Jahr in Melbourne vorgekämpft, ehe er eines der für ihn so typischen Marathon-Matches gegen den Kroaten Marin Cilic verlor. Schon zu diesem Zeitpunkt bereitete ihm das Handgelenk Schmerzen, nach den Open ging nichts mehr.

Nur noch zwei Spiele bestritt del Potro danach 2010 auf der Tour, als erster Titelverteidiger konnte er bei den US Open nicht an den Start gehen. «Es war ein schlechtes Jahr, doch auch mit der Unterstützung meiner Kollegen habe ich es geschafft», sagte der Argentinier - bereit für weitere lange Matches wie bei seinem größten Triumph 2009 in Flushing Meadows, als er im Finale Roger Federer in fünf Sätzen niedergekämpft hatte.

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