Einzel-Titel gehen in die Schweiz und nach China.

Melbourne. Stanislas Wawrinka feierte in Melbourne eine eindrucksvolle Premiere: Der Schweizer gewann das Herren-Finale bei den Australian Open allerdings auch deshalb mit 6:3, 6:2, 3:6, 6:3, weil der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal wieder einmal von seinem Körper ausgebremst wurde. Schon während der Partie saß der von Rückenbeschwerden geplagte Spanier weinend auf seiner Bank. Wawrinkas Freude über den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere konnte das nicht schmälern. „Ich weiß immer noch nicht genau, ob ich träume oder nicht“, sagte Wawrinka. Der 28-Jährige ist der erste Spieler seit dem Spanier Sergi Bruguera bei den French Open 1993, der bei einem Grand-Slam-Event die Nummer eins und zwei der Welt geschlagen hat. Im Viertelfinale hatte er den von Boris Becker trainierten Novak Djokovic aus dem Turnier geworfen. Die Chinesin Li Na gewann nach zwei verlorenen Endspielen 2011 und 2013 erstmals in Melbourne. Nach dem 7:6 (7:3), 6:0 gegen die Slowakin Dominika Cibulkova sagte sie unter dem Gelächter des Publikums über ihren Ehemann Jiang Shan: „Danke, dass du alles für mich aufgegeben hast. Du bist ein netter Kerl. Aber du hast auch verdammt viel Glück, dass du mich gefunden hast.“ dpa

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