Unterlegen
Philipp Kohlschreiber war im Finale von Auckland David Ferrer unterlegen. Foto: Oliver Krato

Philipp Kohlschreiber war im Finale von Auckland David Ferrer unterlegen. Foto: Oliver Krato

dpa

Philipp Kohlschreiber war im Finale von Auckland David Ferrer unterlegen. Foto: Oliver Krato

Auckland (dpa) - Es hat nicht ganz gereicht für Mona Barthel und Philipp Kohlschreiber. Die beiden deutschen Tennisprofis verloren am Samstag bei den Generalproben für die Australian Open jeweils ihre Endspiele, fahren aber dennoch mit viel Selbstvertrauen nach Melbourne.

Barthel unterlag beim WTA-Event in Hobart gegen die Russin Jelena Wesnina mit 3:6, 4:6 und verpasste damit die erfolgreiche Titelverteidigung bei der mit 235 000 Dollar (179 200 Euro) dotierten Veranstaltung. Kohlschreiber musste sich beim ATP-Turnier in Auckland dem Spanier David Ferrer mit 6:7 (5:7), 1:6 geschlagen geben und wartet weiter auf den fünften Titel seiner Karriere.

«Insgesamt war es dennoch eine tolle Woche», sagte Kohlschreiber nach der Niederlage. «Ich habe es hier sehr genossen, schließlich spiele ich nicht jede Woche ein Finale», sagte der Augsburger, 2008 Sieger der Heineken Open in Neuseeland.

Auch dieses Mal hatte der 29-Jährige gute Möglichkeiten, das Turnier für sich zu entscheiden. Kohlschreiber knüpfte im ersten Satz an seine zuletzt starken Leistungen an und vergab beim Stand von 5:4 sogar einen Satzball. «Ich lag zweimal ein Break vorne und hatte gute Chancen, den Satz zu gewinnen», haderte der Davis-Cup-Profi später.

Doch nachdem Ferrer den Tie Break mit seinem dritten Satzball mit 7:5 für sich entschieden hatte, war der Spanier nicht mehr zu stoppen. «Danach hat er einfach keine Fehler gemacht, während ich ein bisschen nachgelassen habe», sagte Kohlschreiber. Für Ferrer war es bereits der vierte Sieg bei seinem Lieblingsturnier. Er strich für den Erfolg 78 250 Dollar ein, Kohlschreiber musste sich mit 41 200 Dollar begnügen.

Für Barthel endete in Hobart die Siegesserie ebenfalls im Endspiel. Gegen die Russin Wesnina fand die 22-Jährige nie ganz zu ihrem Rhythmus und hatte bei starkem Wind vor allem Probleme mit ihrem Returnspiel. «Ich bin trotzdem nicht enttäuscht. Es war wieder eine tolle Woche für mich», sagte die Schleswig-Holsteinerin.

Nach verlorenem ersten Satz hatte sie im zweiten Durchgang beim Stand von 3:3 zweimal die Chance, ihrer Gegnerin das Service abzunehmen und der Partie eine Wende zu geben. Doch Barthel konnte ihre Breakbälle nicht nutzen und beendete die Partie nach 1:23 Stunden mit einem Rückhandfehler. «Jelena war heute einfach besser. Ich freue mich jetzt auf die Australian Open und denke, dass ich ganz gut in Form bin», sagte Barthel. In Melbourne trifft sie zum Auftakt am Dienstag auf Xenia Perwak aus Kasachstan. Kohlschreiber misst sich mit dem Belgier Steve Darcis.

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