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Philipp Kohlschreiber erreichte als erster von acht deutschen Tennis-Herren die zweite Runde der Australian Open. Foto: Narendra Shrestha

Philipp Kohlschreiber erreichte als erster von acht deutschen Tennis-Herren die zweite Runde der Australian Open. Foto: Narendra Shrestha

Tobias Kamke verlor gegen den Australier Bernard Tomic. Foto: Julian Smith

Dustin Brown hatte in der ersten Runde der Australian Open keine Chance. Foto: Made Nagi

dpa, Bild 1 von 3

Philipp Kohlschreiber erreichte als erster von acht deutschen Tennis-Herren die zweite Runde der Australian Open. Foto: Narendra Shrestha

Melbourne (dpa) - Nur zu einem Thema wollte sich Philipp Kohlschreiber nach seinem überzeugenden Erstrunden-Auftritt bei den Australian Open nicht äußern.

«Seid's mir nicht böse, aber ich möchte im Moment gar nichts zum Thema Davis Cup sagen», betonte der 31 Jahre alte Tennisprofi aus Augsburg nach seinem glatten 6:2, 6:2, 6:1-Erfolg gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu.

Er werde sich nach dem Grand-Slam-Turnier in Melbourne mit Teamchef Carsten Arriens zusammensetzen. «Und bis dahin gibt es noch keine News», sagte der beste deutsche Profi, der im vergangenen Jahr aus dem Davis-Cup-Team flog. Zuletzt hatte Arriens jedoch ein Umdenken angedeutet und erklärt, er habe damals nur gesagt, dass er «vorerst» nicht mehr mit Kohlschreiber plane. Am anderen Ende der Welt waren die Nöte des deutschen Herren-Tennis für Kohlschreiber aber weit weg.

Er darf sich nun auf eine Revanche gegen Bernard Tomic freuen. In Sydney kassierte er zuletzt eine klare Niederlage und erwartet jetzt einen «harten Kampf» gegen den Australier. «Ich bin gut angekommen im Turnier», sagte Kohlschreiber. Vor Saisonbeginn trainierte er mit dem ehemaligen Hochspringer Carlo Thränhardt. «Wir hatten viel Spaß, haben aber auch sehr gut gearbeitet und waren oft draußen im Wald», sagte der Ranglisten-24. Das soll sich jetzt auf dem Platz auszahlen.

Tomic gewann gegen Davis-Cup-Spieler Tobias Kamke aus Lübeck 7:5, 6:7 (1:7), 6:3, 6:2. Ausgeschieden sind auch Dustin Brown (Winsen/Aller) und Jan-Lennard Struff (Warstein). Struff verlor ein Fünf-Satz-Match gegen Dudi Sela aus Israel 4:6, 6:4, 6:3, 3:6, 5:7. Brown war beim 2:6, 3:6, 2:6 gegen den an Nummer zehn gesetzten Bulgaren Grigor Dimitrow chancenlos. Von den anfangs acht deutschen Herren bestreiten Peter Gojowczyk, Matthias Bachinger, Benjamin Becker und Tim Pütz ihre Erstrunden-Partien am Dienstag.

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