Harte Aufgabe
Philipp Kohlschreiber muss in Indian Wells jetzt gegen Andy Murray ran. Foto: Michael Nelson

Philipp Kohlschreiber muss in Indian Wells jetzt gegen Andy Murray ran. Foto: Michael Nelson

dpa

Philipp Kohlschreiber muss in Indian Wells jetzt gegen Andy Murray ran. Foto: Michael Nelson

Indian Wells (dpa) - Michael Berrer hat beim ATP-Masters der Tennis-Profis in Indian Wells im US-Bundesstaat Kalifornien die dritte Runde erreicht.

Der 34 Jahre alte Stuttgarter profitierte in seinem Zweitrunden-Spiel gegen den favorisierten Richard Gasquet von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners. Der Franzose konnte nach 2:04 Stunden beim Stand von 7:6 (8:6), 4:6, 3:1 für Berrer nicht mehr weiterspielen.

Berrer, der sich bei dem mit 5,38 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Event erst durch die Qualifikation ins Hauptfeld vorkämpfen musste, steht nun Gilles Simon (Frankreich) oder dem Tunesier Malek Jaziri gegenüber. Eine große Herausforderung wartet auch auf Philipp Kohlschreiber.

Nachdem der Augsburger im Schnelldurchgang von 51 Minuten sein Zweitrunden-Match gegen den Amerikaner Tim Smyczek mit 6:1, 6:3 gewann, trifft er nun auf Andy Murray. Gegen den britischen Olympiasieger hat Deutschlands Nummer eins eine ausgeglichene Bilanz. 2010 gewann Kohlschreiber in Monte Carlo glatt (6:2, 6:1), im Vorjahr musste er sich bei den French Open nach einem Marathon-Match über 4:07 Stunden mit 10:12 im fünften Satz geschlagen geben.

Murray ist beim mit 5,38 Millionen Dollar dotierten Event in der Wüste Südkaliforniens die Nummer vier der Setzliste. Nach seinem 6:1, 6:3-Triumph in der zweiten Runde über den Kanadier Vasek Pospisil fehlen ihm nur noch drei Siege, um Tim Henman (496) als erfolgreichsten Briten abzulösen.

Im Frauen-Feld gab es für Sabine Lisicki zuletzt selten erlebte Glücksgefühle. Die Berlinerin mühte sich zwar in ihrem Zweitenrunden-Duell gegen die Italienerin Roberta Vinci zwei Stunden lang, servierte unter anderem 13 Asse, schlug aber auch zehn Doppelfehler. Dennoch konnte Lisicki letztlich einen 6:1, 5:7, 6:4-Erfolg bejubeln.

Für die 25-Jährige war es erst der zweite Sieg des Jahres. In ihren bisherigen sechs Turnieren war sie fünfmal jeweils an der Auftakthürde gescheitert. Ihre nächste Gegnerin ist die Weltranglisten-Zwölfte Sara Errani. Gegen die Italienerin hat Lisicki beide bisherigen Partien auf Hartplatz gewonnen. Andrea Petkovic ist derweil überraschend gescheitert. Deutschlands Nummer eins fand gegen die ukrainische Qualifikantin Lisea Tsurenko nie zu ihrem Spiel. Nach 2:20 Stunden unterlag sie mit 3:6, 6:4, 4:6.

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