Nationalheld
Der Australier Lleyton Hewitt bestreitet seine 20. und letzten Australian Open als Tennisprofi. Foto: Julian Smith

Der Australier Lleyton Hewitt bestreitet seine 20. und letzten Australian Open als Tennisprofi. Foto: Julian Smith

dpa

Der Australier Lleyton Hewitt bestreitet seine 20. und letzten Australian Open als Tennisprofi. Foto: Julian Smith

Melbourne (dpa) - Wer sich in diesen Tagen in Melbourne aufhält, der kommt an einem Mann nicht vorbei. Egal ob im Fernsehen, in Zeitungen oder auf riesengroßen Reklamepostern - Australiens Tennisheld Lleyton Hewitt ist allgegenwärtig.

Der 34-Jährige startet am Dienstag in seine 20. und letzten Australian Open. Danach macht der zweimalige Grand-Slam-Turnier-Champion endgültig Schluss und wird Teamchef des australischen Davis-Cup-Teams.

Doch den Moment, an dem er seinen Tennisschläger endgültig aus der Hand legt, will Hewitt noch einmal so lange wie möglich hinauszögern. Seinem elf Jahre jüngeren Landsmann James Duckworth wird Hewitt einen erbitterten Fight liefern. «Diese Momente, rauszugehen und sich mit dem Gegner zu messen, werde ich am meisten vermissen», sagte Hewitt.

2001 erklomm er als bis heute jüngster Spieler überhaupt Platz eins in der Weltrangliste, insgesamt 30 Titel gewann der Dauerläufer in seiner Karriere. Bis er zum Liebling der Australier aufstieg, vergingen jedoch einige Jahre. Zu Beginn seiner Laufbahn eckte Hewitt immer wieder an - so wie die heutigen australischen Youngster Bernard Tomic oder Nick Kyrgios. Wahrscheinlich sehen gerade deshalb alle Hewitt als Idealbesetzung für den Posten des Teamchefs. Er weiß, was seine Nachfolger denken und empfinden.

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