Mona Barthel hat im Halbfinale von Hobart gegen Angelique Kerber gewonnen. Foto: Davis Clifford
Mona Barthel hat im Halbfinale von Hobart gegen Angelique Kerber gewonnen. Foto: Davis Clifford

Mona Barthel hat im Halbfinale von Hobart gegen Angelique Kerber gewonnen. Foto: Davis Clifford

dpa

Mona Barthel hat im Halbfinale von Hobart gegen Angelique Kerber gewonnen. Foto: Davis Clifford

Hobart (dpa) - Mona Barthel steht erstmals in ihrer Karriere im Endspiel eines WTA-Turniers. Die 21-Jährige aus Neumünster gewann in Hobart im Halbfinale das deutsche Tennis-Duell gegen Angelique Kerber mit 6:0, 7:6 (8:6) und zog bei der mit 220 000 Dollar dotierten Veranstaltung ins Finale ein.

Dort trifft sie auf die topgesetzte Belgierin Yanina Wickmayer, die Shahar Peer aus Israel mit 7:6 (7:1), 6:3 bezwang. Dagegen ist Philipp Kohlschreiber beim ATP-Event im neuseeländischen Auckland im Halbfinale ausgeschieden. Der 28-Jährige unterlag dem Belgier Olivier Rochus mit 7:6 (7:4), 1:6, 4:6.

Barthel, die erst über die Qualifikation ins Hauptfeld der Generalprobe für die am Montag beginnenden Australian Open gerutscht war, benötigte 1:19 Stunden für den bislang größten Erfolg ihrer Karriere. «Ich habe in der Vorbereitung hart gearbeitet und bin froh, dass ich viele Dinge jetzt auf dem Platz umsetzen kann», sagte die Schleswig-Holsteinerin. «Jetzt freue ich mich auf das Finale. Da habe ich nichts zu verlieren», meinte die Norddeutsche, die in Melbourne in der ersten Runde auf die Britin Anne Keothavong trifft.

Barthel startete furios und entschied den ersten Satz schnell mit 6:0 für sich. Danach kam die an Nummer vier gesetzte Kerber aber besser ins Spiel und zog auf 5:2 davon. Barthel kämpfte sich mit ihrem druckvollen Grundlinienspiel aber zurück und behielt gegen die US-Open-Halbfinalistin im Tie Break des zweiten Durchgangs die Nerven.

Kohlschreiber verpasste in Auckland dagegen das sechste ATP-Finale seiner Laufbahn und ließ dabei viele Chancen liegen. So konnte er nur drei von sieben Breakchancen nutzen. Dennoch tankte der Augsburger nach einem schwachen Jahr 2011 viel Selbstvertrauen für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres. Dort trifft der Davis-Cup-Spieler in der ersten Runde allerdings auf den an Nummer 25 gesetzten Argentinier Juan Monaco.

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