John Newcombe
John Newcombe fordert härtere Strafen für Betrüger im Tennis. Foto: Mal Fairclough

John Newcombe fordert härtere Strafen für Betrüger im Tennis. Foto: Mal Fairclough

dpa

John Newcombe fordert härtere Strafen für Betrüger im Tennis. Foto: Mal Fairclough

Melbourne (dpa) - Australiens Tennis-Legende John Newcombe hat harte Strafen für Spieler gefordert, die in Wettmanipulationen verstrickt sind.

«Sie sollten lebenslang aus dem Spiel geworfen werden», sagte der siebenmalige Grand-Slam-Turniersieger der Tageszeitung «Herald Sun». «Es ist wie Krebs. Wenn du es nicht stoppst, breitet es sich weiter aus», sagte der 71-Jährige.

Am Vortag hatten Medienberichte von BBC und Buzzfeed über mögliche Spielabsprachen den Auftakt der Australian Open überschattet. Den Berichten zufolge sollen 16 Profis aus den Top 50 in den vergangenen zehn Jahren in Manipulationen verwickelt gewesen sein. Darunter sogar der Sieger eines Grand-Slam-Turniers, auch beim Klassiker in Wimbledon sollen mindestens drei Partien manipuliert worden sein. Acht der beschuldigten Spieler sollen jetzt in Melbourne dabei sein.

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