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Der Schriftzug «Wir wollen die Spiele. Berlin für Olympia» wird nun auf das Brandenburger Tor projiziert. Foto: Soeren Stache

Der Schriftzug «Wir wollen die Spiele. Berlin für Olympia» wird nun auf das Brandenburger Tor projiziert. Foto: Soeren Stache

dpa

Der Schriftzug «Wir wollen die Spiele. Berlin für Olympia» wird nun auf das Brandenburger Tor projiziert. Foto: Soeren Stache

Berlin (dpa) - Der Berliner Senat geht in die Offensive und will die Hauptstädter mit einer großen Werbekampagne für die geplante Olympia-Bewerbung begeistern. Seit Freitag prangt am Brandenburger Tor eine große Licht-Installation: «Wir wollen die Spiele! Berlin für Olympia».

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller gab mit dem Einschalten der Installation den Startschuss für «Olympische Wochen» mit zahlreichen Veranstaltungen in der Hauptstadt. Nach Umfragen lehnt etwa die Hälfte der Berliner eine Bewerbung für die Sommerspiele 2024 oder 2028 ab. Olympia-Gegner haben sich längst formiert.

«Wir wollen eine breite Diskussion anregen, um all jene zu überzeugen, die diesem Projekt gegenüber bisher noch kritisch eingestellt sind. Ziel ist es, Olympia in die ganze Stadt zu tragen und Berlin als Sportmetropole und weltoffene Stadt noch sichtbarer zu machen», erklärte Müller.

Am 21. März entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), ob er mit Berlin oder Hamburg beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ins Bewerbungs-Rennen geht. In der Stadt, die den vorläufigen nationalen Zuschlag erhält, sollen im Herbst die Einwohner in einer Volksbefragung entscheiden, ob sie die Bewerbung überhaupt wollen.

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