Goldmedaille
Die Goldmedaille für einen Olympiasieg bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Foto: Anatoly Maltsev

Die Goldmedaille für einen Olympiasieg bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Foto: Anatoly Maltsev

dpa

Die Goldmedaille für einen Olympiasieg bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Foto: Anatoly Maltsev

Moskau (dpa) - Sonnenstrahlen über den Schneegipfeln des Kaukasus am Schwarzen Meer - das sollen den russischen Olympia-Machern zufolge die Medaillen der Winterspiele in Sotschi symbolisieren.

Für die 98 Entscheidungen ließen die Organisatoren insgesamt 1300 Plaketten herstellen. Dazu brauchte das russische Juwelierunternehmen Adamas drei Kilogramm Gold, zwei Tonnen Silber und 700 Kilogramm Bronze.

25 Herstellungsschritte und 18 Arbeitsstunden auf der Drehbank waren pro Medaille nötig. Als besonders aufwendig gilt das Einsetzen einer Verzierung aus Kunststoff (Polykarbonat). Der Halbkreis symbolisiert ein traditionelles Patchwork-Muster.

Zehn Millimeter dick sind die Plaketten mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern. Sie wiegen zwischen 460 und 535 Gramm. Auf der Vorderseite sind die olympischen Ringe eingraviert, auf der Rückseite die Sportart und das Logo der Wettkämpfe in Sotschi - auch in Blindenschrift. In den Rand der Medaille schliffen die Olympia-Macher «Winterspiele» ein, in Russisch, Englisch und Französisch.

Eine Goldmedaille besteht übrigens nur zu 1,34 Prozent aus Gold, den Rest machen Silber (92,5 Prozent) und Kupfer (6,16 Prozent) aus. Besonders stolz ist die Rohstoffgroßmacht Russland darauf, dass alle verwendeten Metalle im Riesenreich gefördert wurden.

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