Olympia-Kandidat
Berlins LSB-Präsident Klaus Böger wird die Umfrage freuen. Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlins LSB-Präsident Klaus Böger wird die Umfrage freuen. Foto: Bernd von Jutrczenka

dpa

Berlins LSB-Präsident Klaus Böger wird die Umfrage freuen. Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlin (dpa) - Vor der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB über die Bewerberstadt für Olympia 2024 findet Berlin laut einer Umfrage bei den Bundesbürgern etwas mehr Unterstützung als Hamburg.

Während sich 34 Prozent der Befragten für die Bundeshauptstadt aussprachen, unterstützten 30 Prozent die Hansestadt. Im Auftrag des Rundfunks Berlin-Brandenburg RBB und der «Berliner Morgenpost» hatte das Meinungsforschungs-Institut infratest dimap 1006 Bürger befragt. Dabei lehnten 20 Prozent der Befragten Olympische Spiele in Deutschland generell ab, 15 Prozent wollten sich nicht entscheiden und ein Prozent nannte eine andere Stadt.

DOSB-Vorstandsvorsitzender Michael Vesper reagierte gelassen auf die Meinungsumfrage. «Das ist alles Spekulation, beide haben sich sehr angestrengt. Berlin ist zugegebenermaßen etwas später auf die Piste gekommen, Hamburg hat aber früher begonnen», sagte Vesper in Frankfurt.

Laut der Umfrage ist der Rückenwind in Ostdeutschland mit 42 Prozent für Berlin deutlich stärker als für Hamburg. Im Westen kommt die Stadt an der Elbe dagegen auf 33 Prozent Zustimmung, Berlin knapp dahinter auf 32 Prozent. Grundsätzlich wünschen sich 69 Prozent der Bundesbürger Olympische Spiele 2024 in Deutschland. Dabei gilt: Je jünger die Befragten, desto größer die Begeisterung für Olympia.

Am 10. März sollen die Ergebnisse einer vom DOSB in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage veröffentlicht werden. Auf Grundlage dieser Resultate will das DOSB-Präsidium am 16. März den deutschen Kandidaten vorschlagen, die Mitgliederversammlung am 21. März darüber abstimmen.

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