Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer macht für eine neuerliche deutsche Olympia-Bewerbung Mut. Foto: Arne Dedert
Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer macht für eine neuerliche deutsche Olympia-Bewerbung Mut. Foto: Arne Dedert

Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer macht für eine neuerliche deutsche Olympia-Bewerbung Mut. Foto: Arne Dedert

dpa

Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer macht für eine neuerliche deutsche Olympia-Bewerbung Mut. Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main (dpa) - Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer hat den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zu einer neuerlichen Bewerbung um Olympische Spiele ermuntert.

«Wagen wir es doch wieder!», sagte der Gründungsdirektor des «Institute for Advanced Sustainability Studies» in seiner Festrede zum Thema Nachhaltigkeit anlässlich des DOSB-Neujahrsempfangs in Frankfurt am Main. Um die Zustimmung der Bevölkerung zu erhalten, müsse sich der Dachverband des deutschen Sports vorher um die sozialen Belange in der Gesellschaft kümmern.

Im Herbst war eine Bewerbung um die Winterspiele 2022 in München und Garmisch-Partenkirchen von der Mehrheit der betroffenen Bürger bei einem Urnengang abgelehnt worden. «Wenn Sie eine Nachhaltigkeitsdebatte führen, beginnen Sie nicht mit den ökologischen Fragen, sondern mit den sozialen», schrieb Töpfer dem DOSB ins Stammbuch. Der ehemalige CDU-Politiker zeigte sich überzeugt, dass das Votum dann anders ausgefallen wäre. Die Akzeptanz für eine Großveranstaltung beginne nicht, «wenn Sie die Bewerbungsunterlagen abgeben», sondern dort, wo die soziale Komponente treibende Kraft sei.

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