Johannes Rydzek
Johannes Rydzek ist wegen der politischen Lage in Korea besorgt, vertraut aber auf die Einschätzung des DOSB. Foto: Heikki Saukkomaa

Johannes Rydzek ist wegen der politischen Lage in Korea besorgt, vertraut aber auf die Einschätzung des DOSB. Foto: Heikki Saukkomaa

dpa

Johannes Rydzek ist wegen der politischen Lage in Korea besorgt, vertraut aber auf die Einschätzung des DOSB. Foto: Heikki Saukkomaa

Stuttgart (dpa) - Beim «Sportler des Jahres» Johannes Rdyzek ist die Vorfreude auf die Olympischen Winterspiele in Südkorea durch die politische Krise in Nordkorea gedämpft.

«Die Entwicklung ist ziemlich bedenklich», sagte der Nordische Kombinierer der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten». Die Athleten könnten angesichts des Konflikts um Nordkoreas Atomprogramm nur auf friedliche Winterspiele in Pyeongchang hoffen. «Der Sport darf nicht zum Spielball der Politik werden», sagte Rydzek.

Die deutschen Sportler müssten vor ihrer Reise nach Südkorea im Februar auf die Einschätzung des Auswärtigen Amtes und des Deutschen Olympischen Sportbundes vertrauen. «Wenn wir von dort das Okay bekommen, fahre ich ohne Bedenken nach Südkorea. Und mit der Hoffnung, dort friedliche und faire Wettkämpfe zu erleben», sagte Rydzek. Der 26-Jährige aus Oberstdorf hatte in diesem Jahr bei der WM im finnischen Lahti vier Titel gewonnen und gilt als eine der großen Medaillenhoffnungen des deutschen Teams bei Olympia.

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