Hamburg (dpa) - Hamburgs Senat will im Falle eines Zuschlags für die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 die Verträge mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) veröffentlichen.

In den Antworten des Senats auf Fragen der Olympia-Gegner von (N)Olympia-Hamburg heißt es: «Der Hamburger Senat wird über die Vertragsverhandlungen gegenüber der Hamburgischen Bürgerschaft und der Öffentlichkeit berichten und sich wie beim Rückkauf der Energienetze für eine Veröffentlichung der Vertragswerke einsetzen.» Diese Praxis war in den bisherigen Verträgen zwischen dem IOC und den Ausrichterstädten nicht üblich.

Außerdem kündigte der Senat an, im Frühjahr 2015 ein Finanzkonzept vorzulegen, «das die wesentlichen Kostenpositionen identifiziert und die Finanzierungswege skizziert», heißt es in den am Freitag von den Olympia-Gegnern veröffentlichten Antworten der Landesregierung.

Neben Hamburg bemüht sich auch Berlin um eine Bewerbung für die Sommerspiele 2024 oder 2028. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will am 6. Dezember auf seiner Mitgliederversammlung in Dresden entscheiden, ob und für wann er einen Bewerber auswählt. Berlin und Hamburg hatten am 1. September ihre Konzepte präsentiert.

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