Dorothea Brandt und einige Konkurrentinnen wurden von einem Busfahrer fälschlicherweise ins Leichtathletik-Stadion statt zur Schwimmhalle gefahren. Foto: Lukas Schulze
Dorothea Brandt und einige Konkurrentinnen wurden von einem Busfahrer fälschlicherweise ins Leichtathletik-Stadion statt zur Schwimmhalle gefahren. Foto: Lukas Schulze

Dorothea Brandt und einige Konkurrentinnen wurden von einem Busfahrer fälschlicherweise ins Leichtathletik-Stadion statt zur Schwimmhalle gefahren. Foto: Lukas Schulze

dpa

Dorothea Brandt und einige Konkurrentinnen wurden von einem Busfahrer fälschlicherweise ins Leichtathletik-Stadion statt zur Schwimmhalle gefahren. Foto: Lukas Schulze

Rio de Janeiro (dpa) - Das Transportsystem bei Olympischen Spielen ist Gegenstand zahlreicher Anekdoten. Eine weitere hatte die Freistilsprinterin Dorothea Brandt in Rio de Janeiro zu berichten.

Die Essenerin fand sich am Freitagabend mit einigen Konkurrentinnen am Leichtathletik-Stadion statt in der Schwimmhalle wieder - und das kurz vor ihrem Halbfinale über 50 Meter Freistil. So brauchten sie statt weniger Minuten eineinviertel Stunden ins Aquatics Stadium.

Der Busfahrer hatte offenkundig das falsche Ziel gesagt bekommen und hielt sich daran, trotz zunehmender Proteste der Schwimmer. «Da der Mann nicht so gut Englisch konnte, hat er nur einen Zettel gezeigt. Alle haben ihm Karten auf dem Handy gezeigt. Er hat sich konsequent geweigert», berichtete Brandt und fügte hinzu: «Also ein ganz charakterstarker Mensch.»

Die Psychologiestudentin behielt die Ruhe: «Ich konnte es ja nicht ändern.» Wegen dieser Panne musste das Halbfinale um fast eine Stunde nach hinten verschoben und Siegerehrungen vorgezogen werden.

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