IOC-Chef
Jacques Rogge sieht durch die Wirtschaftskrise keine negativen Auswirkungen auf die Madrider Olympia-Kandidatur. Foto: Laurent Gillieron

Jacques Rogge sieht durch die Wirtschaftskrise keine negativen Auswirkungen auf die Madrider Olympia-Kandidatur. Foto: Laurent Gillieron

dpa

Jacques Rogge sieht durch die Wirtschaftskrise keine negativen Auswirkungen auf die Madrider Olympia-Kandidatur. Foto: Laurent Gillieron

Madrid (dpa) - Die Wirtschaftskrise in Spanien hat nach Ansicht von IOC-Chef Jacques Rogge keine negativen Auswirkungen auf die Madrider Kandidatur für die Olympischen Sommerspiele 2020.

«Die Krise betrifft die Bewerbung nicht, weil die wichtigsten Einrichtungen schon fertiggestellt sind», sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) der spanischen Zeitung «El Mundo».

«Es sind keine großen Investitionen notwendig. Madrid ist bereit», betonte Rogge. Die Evaluierungskommission des IOC beginnt an diesem Montag in der spanischen Hauptstadt die Begutachtung der Kandidatur. Neben Madrid bewerben sich Tokio und Istanbul um die Spiele 2020.

Nach Ansicht des IOC-Präsidenten bedeuten für Madrid die beiden gescheiterten Olympia-Bewerbungen für die Spiele 2012 und 2016 keinen Nachteil. «Es gibt zwei sehr positive Aspekte», meinte Rogge. «Zum einen lernen die betreffenden Städte aus ihren Erfahrungen und verbessern ihre Projekte. Zum andern verstehen die IOC-Mitglieder die Kandidatur besser und widmen dieser mehr Zeit.» Das IOC wird am 7. September in Buenos Aires über die Ausrichtung der Spiele 2020 entscheiden.

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