Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt spricht sich für Berlin aus. Foto: Michael Kappeler
Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt spricht sich für Berlin aus. Foto: Michael Kappeler

Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt spricht sich für Berlin aus. Foto: Michael Kappeler

dpa

Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt spricht sich für Berlin aus. Foto: Michael Kappeler

Berlin (dpa) - Fünf deutsche Spitzensportler haben in einem Gespräch mit der «Welt am Sonntag» Berlin als Austragungsort der Olympischen Spiele 2024 favorisiert. «Berlin wäre toll», sagte Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt.

Felix Loch, der zweifache Rodel-Olympiasieger von Sotschi, fände «die Hauptstadt ideal dafür». Auch für Volleyball-Nationalspieler Jochen Schöps wäre die Hauptstadt erste Wahl: «Berlin - wer sonst?». Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will am 21. März entscheiden, ob er sich mit Berlin oder Hamburg bewirbt, außerdem werden danach noch die Einwohner befragt.

Die Topsportler bemängelten die zu geringe finanzielle Förderung des Leistungssports durch die Politik. Loch sähe in der Olympia-Vergabe eine willkommene Möglichkeit, den deutschen Sport neu aufzustellen. «Die Spiele wären das perfekte Sanierungskonzept. Das würde ganz sicher einen gewaltigen Schub geben», sagte er.

Ringer-Weltmeisterin Aline Focken beklagte, dass Deutschland mit seinem Förderprogramm international hinterherhinke. «Es ist wirklich Wahnsinn, was sich in anderen Ländern tut». Lena Schöneborn, in Peking 2008 Goldmedaillengewinnerin im Modernen Fünfkampf, verwies auf andere Länder mit Bedingungen, «die einfach gigantisch sind. Damit können wir uns nicht messen.» Es sei absurd, wenn ein Sportler nicht wisse, «wie er am Monatsende die Miete zahlen soll».

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