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Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann (r) im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Olivier Hoslet

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann (r) im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Olivier Hoslet

dpa

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann (r) im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Olivier Hoslet

Wien (dpa) - Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann hat die Entscheidung verteidigt, im Februar zu den Olympischen Winterspielen nach Sotschi zu reisen.

Seine Werthaltungen vertrete er als Regierungschef bei Auslandsreisen ebenso wie im eigenen Land, betonte er laut Nachrichtenagentur APA.

In vielen Ländern der Welt würden Menschenrechte, Demokratie und Meinungsfreiheit nicht im selben Ausmaß geachtet wie in Österreich beziehungsweise in der EU. Deswegen zu Hause zu bleiben, lehnte Faymann aber ab. Österreichs Kanzler verwies auf Wirtschaftsreisen in entsprechende Regionen, «daher gilt das erst recht für den Sport».

Deutschlands Bundespräsident Joachim Gauck hatte bereits mitgeteilt, nicht nach Sotschi zu reisen. Auch US-Präsident Barack Obama wird im Februar nicht zu den Winterspielen kommen. Dies hatte die US-Presse als Zeichen des Protestes gegen das heftig kritisierte Anti-Homosexuellen-Gesetz der russischen Regierung bewertet.

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