Wolfgang Niersbach
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hält bei der Olympia-Kandidatur von Hamburg den Rückhalt in der Bevölkerung für entscheidend. Foto: Daniel Karmann

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hält bei der Olympia-Kandidatur von Hamburg den Rückhalt in der Bevölkerung für entscheidend. Foto: Daniel Karmann

dpa

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hält bei der Olympia-Kandidatur von Hamburg den Rückhalt in der Bevölkerung für entscheidend. Foto: Daniel Karmann

Düsseldorf (dpa) - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hält bei der Olympia-Kandidatur von Hamburg den Rückhalt in der Bevölkerung und eine störungsfreie Bewerbungsphase für entscheidend.

«Hamburg steht vor derselben Aufgabe wie wir bei der WM 2006», sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes der Deutschen Presse-Agentur. «Man muss das ganze Land hinter sich bringen, alle müssen mitmachen. Man muss mit allen reden, auch mit den Gegnern.»

Wie schnell die Vorbereitung auf ein Sportgroßprojekt negativ belastet werden kann, musste auch der DFB vor der Fußball-WM 2006 erfahren. «So etwas wie mit den angeblichen Sicherheitsmängeln in den Stadien durch die Untersuchung der Stiftung Warentest damals kurz vor dem Turnier darf in der entscheidenden Bewerbungsphase nicht passieren», warnte Niersbach. «Das wird weltweit ausgeschlachtet.»

Hamburg war am Wochenende von der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt/Main zur deutschen Bewerberstadt für die Olympischen Spiele 2024 gewählt worden. Die Entscheidung über die Vergabe der Sommerspiele in neun Jahren fällt das Internationale Olympischen Komitee (IOC) im Sommer 2017.

Möglich wäre bei einem IOC-Zuschlag für Hamburg, dass 2024 zwei Sportgroßereignisse in einem Jahr in Deutschland stattfinden: Denn als fast sicher gilt, dass der DFB für 2024 die Ausrichtung der Fußball-EM übertragen bekommt.

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