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Bewerbungschef Alejandro Blanco hofft auf den Zuschlag für Madrid. Foto: Jean-Christophe Bott

Bewerbungschef Alejandro Blanco hofft auf den Zuschlag für Madrid. Foto: Jean-Christophe Bott

dpa

Bewerbungschef Alejandro Blanco hofft auf den Zuschlag für Madrid. Foto: Jean-Christophe Bott

Madrid (dpa) - Madrid will 2020 die Olympischen Spiele erstmals in die spanische Hauptstadt holen und die Vorbereitung auf das Großevent auch zur Bewältigung der schlimmen Wirtschaftskrise im Euro-Land nutzen.

Die Spiele seien «ein Ziel und auch ein Motor, um die aktuellen Probleme zu bewältigen», erklärte Bewerbungs-Chef Alejandro Blanco bei der Präsentation der Kandidaturpläne in Madrid. Die Vergabe der Spiele 2020 erfolgt auf der IOC-Vollversammlung am 7. September in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Madrid und die beiden anderen verbliebenen Kandidatenstädte Tokio und Istanbul hatten ihre endgültigen Bewerbungsunterlagen am Montag beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Lausanne eingereicht.

Mit einem Etat von lediglich 1,5 Milliarden Euro wollen die Spanier «kostengünstige» und «intelligente» Spiele organisieren. Nach drei gescheiterten Versuchen, darunter für 2012 und 2016, setzen die Madrilenen nun unter anderem darauf, dass 80 Prozent der für die Spiele notwendigen Einrichtungen schon stehen, wie Spaniens NOK-Chef Blanco im Madrider Rathaus hervorhob.

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