IOC-Präsident
Thomas Bach steht kurz vor seiner ersten Dienstreise als IOC-Präsident. Foto: Laurent Gillieron

Thomas Bach steht kurz vor seiner ersten Dienstreise als IOC-Präsident. Foto: Laurent Gillieron

dpa

Thomas Bach steht kurz vor seiner ersten Dienstreise als IOC-Präsident. Foto: Laurent Gillieron

Sotschi (dpa) - 136 Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele erwartet der neue IOC-Präsident Thomas Bach mit großer Spannung den aktuellen Lagebericht der Koordinierungskommission um die französische Ski-Legende Jean-Claude Killy.

Das Inspektionsteam des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) begann am Dienstag einen dreitägigen Arbeitsbesuch in Sotschi, bei dem neben Gesprächen mit dem lokalen Organisationskomitee vor allem ein Besuch der Sportstätten geplant ist. «Sotschi 2014 arbeitet hart, und wir sind hier, um ihnen zu helfen, in diesem Winter großartige Spiele abzuliefern», sagte Killy am Rande des zehnten und letzten Besuchs der Koordinierungskommission.

Knapp viereinhalb Monate vor der Eröffnung der Winterspiele vom 7. bis 23. Februar 2014 stehen Bach und die russischen Olympia-Macher vor einer großen Woche. Der 59 Jahre alte Jurist aus Tauberbischofsheim wird am Wochenende seine erste Dienstreise als neuer IOC-Chef unternehmen und am Sonntag im griechischen Olympia beim traditionellen Entzünden des olympischen Feuers dabei sein. Am 6. Oktober wird die Flamme in Russland für den längsten Fackellauf in der Geschichte der Winterspiele erwartet.

Die Organisatoren der Sotschi-Spiele planen einen Fackellauf der Superlative. Rund 14 000 Träger sollen die 1,5 Kilogramm schwere Fackel aus Aluminium insgesamt über 65 000 Kilometer weit tragen. Sie soll dabei auch ins Weltall, auf eine Expedition zum Nordpol und auf den Grund des sibirischen Baikalsees geschickt werden.

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