Thomas Bach ist wegen der Hotelprobleme um Deeskalation bemüht. Foto: Christian Charisius
Thomas Bach ist wegen der Hotelprobleme um Deeskalation bemüht. Foto: Christian Charisius

Thomas Bach ist wegen der Hotelprobleme um Deeskalation bemüht. Foto: Christian Charisius

dpa

Thomas Bach ist wegen der Hotelprobleme um Deeskalation bemüht. Foto: Christian Charisius

Sotschi (dpa) - Nach der Aufregung um die Hotel-Baustellen und fehlenden Zimmer in der Olympia-Stadt Sotschi hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) Entwarnung gegeben.

Die Lage habe sich entspannt, von 24 000 vorgesehenen Zimmern in Sotschi und der Bergregion Krasnaja Poljana seien 97 Prozent bezugsfertig, sagte IOC-Präsident Thomas Bach. «Nur in drei Prozent der Zimmer muss noch etwas gemacht werden.» Gilbert Felli, Direktor der Olympischen Spiele im IOC, versprach, bis Mittwoch sei das Problem gelöst. Mitglieder der olympischen Familie seien bisher nicht betroffen gewesen.

«Ich bin reiseerfahren und weiß, wie es ist, wenn bei der Ankunft nach einem langen Flug das Hotelzimmer noch nicht fertig ist», sagte Bach. «Uns wurde versichert, dass jeder ein Zimmer bekommt.» Allein am Montag wurde die Ankunft von rund 6000 Medienvertretern erwartet. Nur sechs von neun Medienhotels in der Bergregion Krasnaja Poljana seien voll funktionsfähig, räumte SOCOG ein, die Athleten-Unterkünfte seien davon aber nicht betroffen.

Felli erklärte nach einer Inspektionstour in Krasnaja Poljana, mehrere Hundert von den insgesamt 41 000 Zimmern seien entweder noch nicht fertig oder nicht sauber. Auch der für Olympia zuständige Vize-Regierungschef Dmitri Kosak bestätigte, alle Hotels würden rechtzeitig fertiggestellt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer