Thomas Bach
IOC-Präsident Thomas Bach. Foto: Laurent Gillieron

IOC-Präsident Thomas Bach. Foto: Laurent Gillieron

dpa

IOC-Präsident Thomas Bach. Foto: Laurent Gillieron

St. Moritz (dpa) - IOC-Präsident Thomas Bach hält eine grundsätzliche Diskussion über die gleichzeitige Vergabe von zwei Olympischen Spielen für richtig.

Bach sagte der US-Nachrichtenagentur AP am Rande der Ski-WM im schweizerischen St. Moritz: «Ich mag es, dass in diesem Sinne über das olympische Kandidaten-Verfahren diskutiert wird.» Wie schon Ende vergangenen Jahres sprach der deutsche Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) erneut davon, dass «dieses Verfahren; wie es ist (...), in unserem politischem Umfeld in solch einer anfälligen Welt schlicht zu viele Verlierer hervorbringt».

Um die Sommerspiele 2024 bewerben sich drei Städte: Budapest, Los Angeles und Paris. Die Bewerbung Budapests wird derzeit von einer Protestbewegung in Frage gestellt, die ein Referendum in der ungarischen Hauptstadt erzwingen will. Los Angeles und Paris gelten beide als fähige Kandidaten. Ob der Verlierer für 2024 noch einmal in das kostspielige Auswahlverfahren für 2028 einsteigt, ist fraglich.

Wer den Zuschlag bekommt, entscheidet das IOC im September im peruanischen Lima. Seit Bach die Vergabepraxis in Frage gestellt hat, wird spekuliert, dass in Lima auch die Spiele 2028 vergeben werden könnten.

Nach Ansicht von Bach hilft die Debatte dem IOC, neue Ideen für die Auswahl zu finden: «Es hängt auch vom zeitlichen Ablauf ab. Wissen sie, das ist es, was ich an der öffentlichen Diskussion mag. Es gibt viele Optionen.»

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