Herausforderung
Claudia Pechstein ist angespornt. Foto: Kay Nietfeld

Claudia Pechstein ist angespornt. Foto: Kay Nietfeld

dpa

Claudia Pechstein ist angespornt. Foto: Kay Nietfeld

Berlin (dpa) - Nach der knapp verpassten Medaille zum olympischen Auftakt über 3000 Meter sieht Claudia Pechstein in der ungeliebten 1500-Meter-Distanz ein gutes Training für das so wichtige 5000-Meter-Rennen.

«Ich will drei gleichmäßige Runden laufen und meinen Schritt für die 5000 Meter testen», sagte sie nach dem Training in der Adler-Arena von Sotschi.

Sie sei sich bewusst, dass sie auf den 1500 Metern nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen könne. Ein sportliches Vorhaben möchte die 41-Jährige jedoch umsetzen: «Es wäre schön, wenn ich beste Deutsche werde.» Dazu muss sie ihre Berliner Trainingsgefährtin Monique Angermüller hinter sich lassen, die über 1000 Meter stürzte.

Für Pechstein ist es das insgesamt 14. Rennen bei Olympischen Winterspielen, zweimal war sie bisher über 1500 Meter am Start. 1998 in Nagano belegte die Langstrecken-Spezialistin den siebten Platz, vier Jahre später war sie in Salt Lake City Sechste. «Jedes Rennen bei Olympia ist etwas Besonderes. Deshalb habe ich auch nie daran gedacht, auf die 1500 Meter zu verzichten», meinte Pechstein. Ihre Rivalin Martina Sablikova aus Tschechien wird die Strecke auslassen, Top-Favoritin ist 3000-Meter-Siegerin Ireen Wüst. Sie würde mit Gold einen Rekord aufstellen: Vier Olympiasiege gelangen noch niemandem in der ruhmreichen niederländischen Eisschnelllauf-Historie.

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