Schuldig
Brittany Bowe kam im Olympia-Outfit nicht in Fahrt. Foto: Vincent Jannink

Brittany Bowe kam im Olympia-Outfit nicht in Fahrt. Foto: Vincent Jannink

dpa

Brittany Bowe kam im Olympia-Outfit nicht in Fahrt. Foto: Vincent Jannink

Sotschi (dpa) - Nach den bislang deprimierenden Olympia-Auftritten der US-amerikanischen Eisschnellläufer in Sotschi haben die Verantwortlichen jetzt den Grund der Misserfolge ausgemacht. Die Laufanzüge sollen schuld sein.

Ab Samstag verzichten die Skater daher auf das für Olympia extra gefertigte Modell und kehren zu den Anzügen zurück, die sie zuvor in der Weltcup-Saison trugen.

«Wir werden in den 1500-Meter-Läufen wieder mit unserem bisherigen Material starten», bestätigte US-Coach Matthew Kooreman nach dem Training. «Wir versuchen es mit dieser Veränderung, weil wir wieder ein gutes Gefühl für unsere Leistungskraft bekommen wollen.»

Weltrekordlerin Brittany Bowe hatte über 1000 Meter nur den achten Platz belegt, Weltcup-Seriensiegerin Heather Richardson Rang sieben. Die bisher größte Enttäuschung für die Amerikaner war der achte Rang von Shani Davis, der über 1000 Meter seinen dritten Olympiasieg nacheinander angepeilt hatte.

«Wir haben keine harten Fakten, dass es wirklich an den neuen Anzügen liegt», räumte Kooreman ein. «Aber wir müssen alles versuchen, um die Stimmung zu verbessern. Jetzt ist es an uns, die Blockade im Kopf einiger Sportler zu lösen.» Das sei bei einem Gespräch mit den Athleten als Wunsch geäußert worden.

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