Maylin und Daniel Wende beim Training in Sotschi. Foto: Tatyana Zenkovich
Maylin und Daniel Wende beim Training in Sotschi. Foto: Tatyana Zenkovich

Maylin und Daniel Wende beim Training in Sotschi. Foto: Tatyana Zenkovich

dpa

Maylin und Daniel Wende beim Training in Sotschi. Foto: Tatyana Zenkovich

Oberstdorf (dpa) - Die Paarläufer Maylin und Daniel Wende haben ihre Kritik an der verweigerten Olympia-Nominierung ihres Trainers Karel Fajfr bekräftigt.

Es wäre besser gewesen, wenn ihnen der Deutsche Olympische Sportbund seine Entscheidung nicht erst eine Woche vor Abreise bekanntgegeben hätte, sagte Maylin Wende nach dem Training in Sotschi. Ihr Mann erklärte, man habe ihnen damit vielleicht einen Gefallen tun wollen und fügte sarkastisch hinzu: «Vielen Dank dafür.»

Der DOSB hatte den 1995 wegen Kindesmissbrauchs verurteilten Fajfr aus moralischen Gründen nicht für Olympia berücksichtigt. Der Trainer ist seit 14 Jahren wieder im Geschäft und will gegen diese Entscheidung nicht vor Gericht ziehen.

Seit zwei Jahren arbeitet das Paar mit Fajfr zusammen und behilft sich bei den Winterspielen an der russischen Schwarzmeerküste nun mit Kommunikation via Internet. «Wir werden viel skypen», erklärte Maylin Wende. Das Duo startet am Donnerstag in der Qualifikation für den neuen Team-Wettbewerb.

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