Darja Domratschewa bereitet sich schon in Sotschi auf die Biathlon-Wettbewerbe vor. Foto: Kay Nietfeld
Darja Domratschewa bereitet sich schon in Sotschi auf die Biathlon-Wettbewerbe vor. Foto: Kay Nietfeld

Darja Domratschewa bereitet sich schon in Sotschi auf die Biathlon-Wettbewerbe vor. Foto: Kay Nietfeld

dpa

Darja Domratschewa bereitet sich schon in Sotschi auf die Biathlon-Wettbewerbe vor. Foto: Kay Nietfeld

Krasnaja Poljana (dpa) - Während viele Anwärterinnen auf Biathlon-Gold erst noch nach Sotschi anreisen, bereitet sich die große Olympia-Favoritin Darja Domratschewa schon seit dem 29. Januar an Ort und Stelle vor.

Bei strahlendem Sonnenschein war die Weißrussin auch am Montag im Langlauf- und Biathloncenter Laura unterwegs. Für ihren deutschen Trainer Klaus Siebert ist die lange Vorbereitung in der Olympia-Loipe aber nicht unbedingt ein Vorteil. «Keine Ahnung, warum wir so lange hier sind. Ich persönlich sehe es eher als Nachteil an. Aber das sind Entscheidungen, die man akzeptieren muss, die in der Mannschaft getroffen werden. Wir werden sehen, was da am Ende steht.»

Auch das Wetter in den Bergen über Sotschi hat nicht immer mitgespielt. «Wir haben jetzt zwei Tage abends nicht geschossen, weil Nebel war. Wir hoffen mal, dass wir jetzt stabil durcharbeiten können», sagte der Coach. Bei Olympia stehen viele Abendrennen auf dem Programm.

Nach den ersten Trainingseindrücken glaubt der dreimalige Weltmeister von 1979, dass die im Vorjahr beim Weltcup als zu schwer kritisierte Strecke beherrschbar sein wird. Die 2,5-Kilometer-Runde sei nach den ersten Eindrücken etwas leichter geworden. «Aber ich denke, sie ist schwer genug», sagte Siebert. Der 58 Jahre alte Siebert hat Domratschewa in die Biathlon-Weltspitze geführt.

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