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Andrea Henkel würde die Fahne gern tragen. Foto: Daniel Dal Zennaro

Andrea Henkel würde die Fahne gern tragen. Foto: Daniel Dal Zennaro

dpa

Andrea Henkel würde die Fahne gern tragen. Foto: Daniel Dal Zennaro

Sotschi (dpa) - Für Biathletin Andrea Henkel wäre es «natürlich eine Riesenehre», die deutsche Fahne bei der Olympia-Eröffnungsfeier in Sotschi zu tragen. Doch die 36-Jährige scheint auch skeptisch, ob sie den Belastungen zwei Tage vor ihrem ersten Wettkampf gewachsen sein würde.

«Bei uns ist es natürlich auch so, es ist sehr weit weg von dem Ort, wo wir sind», gab die achtmalige Weltmeisterin in einem Video des Deutschen Skiverbandes (DSV) mit Blick auf die Eröffnungsfeier der XXII. Winterspiele zu bedenken.

Die zweimalige Olympiasiegerin von 2002 wies darauf hin, dass die Entscheidung «bei sowas nicht bei den Sportlern» liege. «Von dem her lassen wir erst einmal entscheiden, wer das letztendlich machen soll. Dann werden wir sehen», sagte sie.

Andrea Henkel gehört vor ihrer letzten Teilnahme an Olympischen Winterspielen neben der alpinen Skirennfahrerin Maria Höfl-Riesch und der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein zu den als deutsche Fahnenträgerin gehandelten Kandidatinnen. Die Thüringerin ist auch Medaillenanwärterin bei den Biathlon-Wettkämpfen in den Bergen.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will am 5. Februar entscheiden, wer bei der Eröffnungsfeier in Sotschi als Fahnenträger vorneweg marschieren soll. Bei den Winterspielen vor vier Jahren in Vancouver hatte Bobfahrer André Lange die Fahne getragen.

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