Olympiastadion
Die Berliner Profi-Vereine stehen einer Ausrichtung der Olympischen Spiele positiv gegenüber. foto: Soeren Stache

Die Berliner Profi-Vereine stehen einer Ausrichtung der Olympischen Spiele positiv gegenüber. foto: Soeren Stache

dpa

Die Berliner Profi-Vereine stehen einer Ausrichtung der Olympischen Spiele positiv gegenüber. foto: Soeren Stache

Berlin (dpa) - Die Berliner Topclubs wollen sich für eine erneute Olympia-Bewerbung der deutschen Hauptstadt einsetzen.

«Wir werden eine Bewerbung nach Kräften gemeinsam unterstützen», heißt es in einer Erklärung, die von Hertha BSC, 1. FC Union (Fußball), ALBA (Basketball), BR Volleys (Volleyball), Eisbären (Eishockey) und Füchse (Handball) herausgegeben wurde.

«Olympia ist ein weltumspannendes Thema, welches die Menschen bewegt. Die Bilder, die aus Berlin um die Welt gehen würden, wären eine einzigartige Werbung für unser Land und für unsere Stadt», betonten die Vereine. Deutschland könne sich nach der Fußball-WM 2006 einmal mehr als offener und freundlicher Gastgeber zeigen. Berlin war im Rennen um Olympia 2000 klar gescheitert.

Berlin und Hamburg haben am 1. September die Konzepte für eine mögliche Olympia-Bewerbung präsentiert. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erwägt, sich mit einer deutschen Austragungsstadt für Olympische und Paralympische Spiele 2024 oder 2028 zu bewerben.

Ob eine Entscheidung schon auf der Mitgliederversammlung am 6. Dezember in Dresden fallen wird, ist offen. «Für eine Olympiabewerbung bedarf es natürlich einer breiten Zustimmung und Beteiligung in der Berliner Bevölkerung. Die Menschen der Stadt müssen frühzeitig befragt und in die Konzeption und Gestaltung eingebunden werden», fordern die Berliner Proficlubs.

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