Streit
Der litauische Basketballverband schloss Lietuvos Rytas Vilnius vom Ligabetrieb aus. Foto: Lukas Schulze

Der litauische Basketballverband schloss Lietuvos Rytas Vilnius vom Ligabetrieb aus. Foto: Lukas Schulze

dpa

Der litauische Basketballverband schloss Lietuvos Rytas Vilnius vom Ligabetrieb aus. Foto: Lukas Schulze

Vilnius (dpa) - Im Machtkampf im europäischen Basketball hat sich Litauen dem Druck der FIBA Europe gebeugt. Der nationale Basketballverband (LKF) schloss den Spitzenclub Lietuvos Rytas Vilnius vom Ligabetrieb im kommenden Jahr aus, weil der Verein seine Teilnahme am Eurocup zugesagt hatte.

«Es gibt keine Alternativen», sagte LKF-Präsident Arvydas Sabonis der Agentur BNS zufolge in Vilnius. «Die FIBA erwartete unsere Antwort. Wir haben das Olympische Turnier vor uns», sagte er.

Die FIBA Europe und die Euroleague streiten seit Monaten um die Vorherrschaft im europäischen Basketball. Der europäische Verband hatte in der vergangenen Woche acht Nationalverbände für alle Herren-Wettbewerbe gesperrt, weil Clubs aus diesen Ländern an dem von der Euroleague organisierten Eurocup teilnehmen wollten. Anderen Verbänden, darunter Litauen, wurde ein Ultimatum gesetzt. Am Wochenende beschäftigt sich der Weltverband mit dem Streit.

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