Berlin (dpa) - Nach den verheerenden Terroranschlägen in Wolgograd plädiert IOC-Präsident Thomas Bach für unpolitische Winterspiele im Februar.

Die Olympischen Spiele sollten «keine Plattform für Politik oder Spaltung» sein, sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees in einer Neujahrsbotschaft. Die Wettbewerbe «sollten eine Demonstration für die Einheit in der Vielfalt und für bemerkenswerte sportliche Leistungen sein».

Die Anschläge vom Sonntag und Montag verurteilte Bach als «feige Terrorattacken». In der rund 700 Kilometer von Sotschi entfernten Stadt waren mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Trotzdem rechnet er mit sicheren Winterspielen, bestätigte Bach erneut. Der Terrorismus dürfe «niemals triumphieren». «Wir vertrauen darauf, dass die russischen Verantwortlichen für sichere Olympische Winterspiele für alle Athleten und Teilnehmer sorgen werden», bekräftigte Bach.

Russland steht international wegen eines harten Anti-Homosexuellen-Gesetzes und wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik. Die Winterspiele an der russischen Schwarzmeerküste laufen vom 7. bis 23. Februar.

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