IOC-Präsident Bach betont der Schutz der Sportler durch die olympische Charta. Foto: Srdjan Suki
IOC-Präsident Bach betont der Schutz der Sportler durch die olympische Charta. Foto: Srdjan Suki

IOC-Präsident Bach betont der Schutz der Sportler durch die olympische Charta. Foto: Srdjan Suki

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IOC-Präsident Bach betont der Schutz der Sportler durch die olympische Charta. Foto: Srdjan Suki

Sotschi (dpa) - IOC-Präsident Thomas Bach sieht homosexuelle Sportler bei den Winterspielen in Sotschi von der olympischen Charta geschützt. «Sexuelle Orientierung» sei Teil des Anti-Diskriminierungs-Prinzips der Charta, sagte Bach vor Journalisten in Sotschi.

«Wir sind gegen jede Form von Ausgrenzung», betonte er mehrfach auf die Frage zum Umgang mit Homosexuellen in Russland. Im Gastgeberland der Winterspiele gilt ein international kritisiertes Verbot, positiv in Gegenwart von Minderjährigen über Homosexualität zu sprechen. Darauf stehen Geldstrafen.

Vor Beginn der Spiele zeigte sich Bach offen für Debatten. «Man kann nie politische Diskussionen verhindern. Es gilt das Recht der Redefreiheit für jeden», sagte er. Zur Kritik von Menschenrechtlern und Aktivisten sagte er, das Internationale Olympische Komitee (IOC) gehe allen konkreten Hinweisen auf Verstöße nach.

So seien rund 277 Millionen Rubel (5,8 Millionen Euro) an in 13 Firmen beschäftigte Wanderarbeiter gezahlt worden, die ihre Löhne nicht erhalten hatten, sagte Bach. Das Geld zahlten die Unternehmen erst, nachdem die Regierung und Organisatoren auf Beschwerden des Menschenrechtsbeauftragten Wladimir Lukin reagierten und sich dafür einsetzten.

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