Für die deutsche 7er-Auswahl war das Team aus Samoa zu stark. Foto: Jürgen Kessler
Für die deutsche 7er-Auswahl war das Team aus Samoa zu stark. Foto: Jürgen Kessler

Für die deutsche 7er-Auswahl war das Team aus Samoa zu stark. Foto: Jürgen Kessler

dpa

Für die deutsche 7er-Auswahl war das Team aus Samoa zu stark. Foto: Jürgen Kessler

Monaco (dpa) - Das erste olympische Rugby-Turnier nach mehr als 100 Jahren findet ohne deutsche Beteiligung statt. Die Siebener-Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) verpasste in Monaco beim letzten Qualifikationsturnier eine mögliche Sensationen und schied im Halbfinale aus.

Top-Favorit Samoa stoppte die das Team von Trainer Chad Shepherd mit 26:14. Danach verlor Deutschland auch das Spiel um Platz drei mit 12:22 gegen Russland. Spanien siegte im Finale überraschend mit 22:19 gegen Samoa und löste das zwölfte und letzte Rio-Ticket.

Die deutschen Spieler verließen nach dem Halbfinale enttäuscht das Stade Louis II. Sie hatten selbst gegen Samoa eine realistische Chance zum Sieg, führten zur Halbzeit mit 14:12, konnten aber in der zweiten Hälfte die laufstarken Spieler von der Südseeinsel nicht mehr aufhalten. Zudem unterliefen dem Team, das seit mehr als drei Jahren in Heidelberg zusammengezogen ist, mehrere technische Fehler.

Trotz der Niederlage unterstrich die DRV-Auswahl die Zugehörigkeit zur erweiterten Weltspitze. Daran hatte vor einem Jahr, als sich die Mannschaft bei drei europäischen Turnieren völlig unerwartet für das Weltturnier qualifizierte, keiner gedacht. In den Partien gegen Sri Lanka (42:5), Uruguay (22:14), Kanada (21:19) und Chile (26:0) trumpfte die DRV-Mannschaft in Monaco stark auf.

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