Proteste
Die Proteste in Brasilien sind Anlass zur Sorge. Foto: Aaron Cadena Ovalle

Die Proteste in Brasilien sind Anlass zur Sorge. Foto: Aaron Cadena Ovalle

dpa

Die Proteste in Brasilien sind Anlass zur Sorge. Foto: Aaron Cadena Ovalle

New York (dpa) - Nach der Eröffnung der Fußball-WM in Brasilien haben sich Journalisten- und Menschenrechtsorganisationen besorgt über die Sicherheit der Berichterstatter vor Ort geäußert.

Am 12. Juni waren bei Protesten gegen die WM in São Paulo drei Journalisten verletzt worden. «Dies ist ein beunruhigender Start in die Weltmeisterschaft», erklärte der Vizedirektor des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ), Robert Mahoney.

Der Kameramann eines lokalen TV-Senders und ein CNN-Korrespondent wurden leicht verletzt, als die Polizei Blendgranaten einsetzte, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Ein weiterer CNN-Mitarbeiter wurde am Arm verletzt, als er über die Proteste berichten wollte.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte einen Widerspruch zwischen dem Versprechen einer «globalen Feier» und dem brutalen Eingreifen der Polizei, bei der neben Demonstranten auch Journalisten zu Schaden gekommen seien. «Wir erteilen der Militärpolizei in São Paulo eine Gelbe Karte dafür, friedliche Protestierende angegriffen zu haben, anstatt das Recht auf Protest und die Sicherheit anderer Teilnehmer zu garantieren», hieß es.

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