Sheffield (dpa) - Der englische Snooker-Profi Stephen Lee bleibt für zwölf Jahre gesperrt. Der Weltverband wies einen Einspruch des 39-Jährigen gegen seine Strafe wegen angeblicher Spielmanipulation zurück.

In einer Mitteilung hieß es, dass Lee bis zum 12. Oktober 2024 - seinem 50. Geburtstag - nicht mehr professionell spielen darf. Zudem muss er die gesamten Verfahrenskosten von 75 000 britischen Pfund (ca. 91 000 Euro) zahlen. Der ehemalige Weltranglisten-Fünfte war im September vergangenen Jahres vom Verband für schuldig befunden worden, 2008 und 2009 sieben Spiele manipuliert zu haben, darunter eines bei der WM 2009.

Lee wird zur Last gelegt, absichtlich einzelne Spiele innerhalb eines Matches verloren zu haben, weil es darauf ebenso Wetten wie auf das exakte Endergebnis gegeben haben soll. Der Engländer hat die Anschuldigungen stets bestritten.

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