Olympiasieger
Alexander Grimm steht ordentlich unter Druck. Foto: Tracey Nearmy

Alexander Grimm steht ordentlich unter Druck. Foto: Tracey Nearmy

dpa

Alexander Grimm steht ordentlich unter Druck. Foto: Tracey Nearmy

Leipzig (dpa) - Für die deutschen Slalom-Kanuten geht es ums Ganze. Im Kanupark Markkleeberg werden an diesem Wochenende in zwei Rennen die Startplätze für die Olympischen Spiele in London ausgefahren.

Eine Woche nach den ersten beiden Qualifikationsläufen in Augsburg ist vor allem Kajak-Olympiasieger Alexander Grimm gefordert. Der Augsburger hatte nur zwei vierte Plätze erreicht und ist damit lediglich Vierter der Rangliste.

«Es haben sich noch keine Favoriten herauskristallisiert. Wir haben in allen Disziplinen mindestens drei Boote, die um die Startplätze für London fahren», erklärte Chefbundestrainer Michael Trummer. In London kann pro Disziplin nur ein Boot starten.

Nach der ersten Hälfte der Ausscheidung führt Fabian Dörfler (Augsburg) mit vier Punkten vor Paul Böckelmann (Leipzig/6), Hannes Aigner (Augsburg/7) sowie Sebastian Schubert (Hamm) und Grimm (je 8) die Kajak-Wertung an. Bei den Canadiern hat Sideris Tasiadis (Augsburg/2) die Nase vorn vor Jan Benzien (Leipzig/3) und dem Favoriten Nico Bettge (Magdeburg/5).

Bei den Frauen kämpfen im Wildwasser-Kanal vor den Toren von Leipzig Jasmin Schornberg (Hamm/2), Melanie Pfeifer (Augsburg/5) und Cindy Pöschel (Leipzig/8) um den einzigen Olympia-Startplatz. Am engsten ist das Rennen im Canadier-Zweier, wo die punktgleichen Duos David Schröder/Frank Henze (Leipzig) und Marcus Becker/Stefan Henze (Halle/je 4) mit dem Gespann Robert Behling/Thomas Becker (Schkopau/5) um das London-Ticket fahren.

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